Steuert die Machbarkeit (φ·γ ≥ 1) und die Tiefe der Dämpfung
Nur Second-Order-Effekt: verschiebt Timing, nicht die Rate
Erweiterte Parameter & Simulationssteuerung
Fest: L_R=1, L_W=2, L_P=2, t_R=1, μ_D=100.
Bullwhip je Stufe — linear vs. CLSC
Linear (ρ=0)CLSC
Logarithmische Achse. Retailer und Wholesaler sind in beiden Systemen praktisch identisch; nur beim Producer liegt CLSC unter Linear — die Dämpfung ist lokal auf die restringierte Stufe begrenzt.
Verstärkungsverhältnis AR = CLSC / Linear
AR < 1 bedeutet Dämpfung, AR = 1 kein Effekt. Downstream ≈ 1,0; beim Producer liegt AR unter der Einheitslinie. Kein Bereich zeigt Verstärkung (AR > 1).
Producer-Bestellungen über die Zeit — der Tiefpassfilter
Die Constraint kappt die großen Aufhol-Spitzen (binding refurbishment availability), lässt den Rumpf des Signals aber durch — ein Tiefpassfilter. Weil die Varianz von den Spitzen dominiert wird, sinkt die gemessene Bullwhip-Kennzahl.
Verteilung der Producer-Bestellungen
Linear (ρ=0)CLSC
Die CLSC-Verteilung ist enger und trägt weniger Masse im oberen Tail — genau die großen Orders werden entfernt, der Mittelwert bleibt erhalten.
Yield φ: Dämpfung vs. Constraint-Rate
ARPConstraint-Rate
Sinkt der Yield φ, bindet die Constraint häufiger und die Dämpfung vertieft sich (ARP fällt). Bei φ = 1 wird die lineare Kette zurückgewonnen (ARP → 1). Das ist der Policy-Trade-off.
Bestellpolitik als dominanter Hebel — BWEP
Linear (ρ=0)CLSC
Der Wechsel von OUT zu POUT senkt die Producer-Bullwhip um rund eine Größenordnung — weit mehr als jeder einzelne physische Parameter. POUT dämpft die Varianz, bindet die Constraint dafür aber häufiger.